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Russischsprachige Exil‑Verlage auf der Frankfurter Buchmesse fordern mehr Sichtbarkeit und Partnerschaften

Russischsprachige Exil‑Verlage außerhalb Russlands stellen auf der Frankfurter Buchmesse Bücher gegen Desinformation vor und fordern dauerhafte Partnerschaften sowie größere Sichtbarkeit.

Autor: Dr. Hans-Peter Luippold

Quelle: BörsenblattLesezeit rund 2 Minuten

Die Nachricht

Unabhängige russischsprachige Exil‑Verlage außerhalb Russlands setzen in ihrer Arbeit Bücher gegen Desinformation ein. Auf der Frankfurter Buchmesse forderten Vertreterinnen dieser Verlage langfristige Partnerschaften und neue Wege zur Sichtbarkeit.

Warum das wichtig ist

Die Forderungen zeigen den Bedarf an struktureller Unterstützung für Verlage im Exil, damit ihre Publikationen breitere Wege zu Lesern finden und Desinformation wirksam begegnet werden kann. Für internationale Kooperationen und Förderprogramme ergibt sich damit ein konkreter Handlungsauftrag, sichtbare Präsenz und Vertriebsunterstützung zu stärken.

Wie es einzuordnen ist

Unabhängige russischsprachige Exil‑Verlage außerhalb Russlands sehen sich als Gegenpol zu Desinformation und stellten auf der Frankfurter Buchmesse ihre Arbeit vor. Vertreterinnen forderten dort langfristige Partnerschaften und neue Wege zur Sichtbarkeit, um Reichweite und Nachhaltigkeit zu sichern. Offene Fragen betreffen Finanzierung, Verbreitungswege und die Rolle etablierter Messeakteure bei der Unterstützung solcher Verlage.