Andreas Malm in Großbritannien die Einreise verweigert
Andreas Malm, schwedischer Autor und Klimaakademiker, wurde die Einreise ins Vereinigte Königreich verwehrt; der geplante Auftritt mit Huda Ammori fiel damit aus.
Autor: Dr. Hans-Peter Luippold
Quelle: The BooksellerLesezeit rund 2 Minuten
Die Nachricht
Der schwedische Autor und Klimaakademiker Andreas Malm wurde die Einreise in das Vereinigte Königreich verweigert, bevor er an einer Podiumsdiskussion teilnehmen sollte, bei der auch Huda Ammori von Palestine Action vertreten sein würde.
Warum das wichtig ist
Für Veranstalter und Verlage zeigt der Fall das Risiko, dass geladene Referenten kurzfristig nicht auftreten können, was Programmplanung und Kommunikation beeinflusst. Für Autorinnen und Autoren berührt die Entscheidung Fragen der Meinungs- und Versammlungsfreiheit sowie der internationalen Reisefähigkeit. Leserinnen und Leser von politisch streitbaren Texten könnten künftig geringere Präsenz entsprechender Stimmen bei Live-Veranstaltungen erleben.
Wie es einzuordnen ist
Der Fall reiht sich in bekannte Debatten um Einreisebeschränkungen für Vortragende und Aktivisten ein und berührt Fragen von Versammlungs- und Meinungsfreiheit sowie staatlicher Grenzpolitik. Für Verlage und Veranstalter von Lesungen kann die Verweigerung der Einreise eines Referenten organisatorische und reputationsbezogene Folgen haben; offen bleibt, welche rechtliche Begründung für das Einreiseverbot vorlag und ob dies Folgen für weitere geplante Auftritte hat.