Deutsch‑Österreichischer Lyrikpreis geht an Esther Kinsky und Ann Cotten
Der neu eingerichtete Deutsch‑Österreichische Lyrikpreis, initiiert zum 100. Geburtstag Ingeborg Bachmanns, geht an Esther Kinsky und Ann Cotten.
Autor: Dr. Hans-Peter Luippold
Quelle: BuchMarktLesezeit rund 2 Minuten
Die Nachricht
Zum neu geschaffenen Deutsch‑Österreichischen Lyrikpreis, initiiert zum 100. Geburtstag von Ingeborg Bachmann, wurden Esther Kinsky für „Heim.Statt“ und Ann Cotten für „Poller. Idyllen“ ausgezeichnet. Initiatoren sind der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien und das österreichische Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten.
Warum das wichtig ist
Der Preis setzt ein sichtbares Zeichen für grenzüberschreitende Förderung deutschsprachiger Lyrik und rückt zeitgenössische Gedichtbände in den Fokus von Verlagen, Kritik und Lesepublikum. Für die ausgezeichneten Autorinnen erhöht die Preiswürdigung die Aufmerksamkeit und kann die Sichtbarkeit ihrer Verlage und Werke steigern.
Wie es einzuordnen ist
Der neu gegründete Deutsch‑Österreichische Lyrikpreis wurde zum 100. Geburtstag Ingeborg Bachmanns ins Leben gerufen und würdigt zeitgenössische Lyrik aus dem deutschsprachigen Raum. Die gleichzeitige Auszeichnung zweier Autorinnen kann als Signal für eine breite Anerkennung poetischer Positionen verstanden werden; offen bleibt, ob der Preis künftig regelmäßig vergeben wird und welche Förder- oder Preisgelder damit verbunden sind.