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Banned Books Week 2026: Veranstaltungen, Toolkits und Aktionsaufrufe

Die diesjährige Banned Books Week (4.–10. Oktober) koordiniert Veranstaltungen und Materialien von Bibliotheken, Verlagen und Organisationen, um auf die anhaltende Welle von Bücher-Challenges aufmerksam zu machen.

Autor: Dr. Hans-Peter Luippold

Quelle: Publishers WeeklyLesezeit rund 2 Minuten

Die Nachricht

Banned Books Week 2026 läuft vom 4. bis 10. Oktober und versammelt Bibliotheken, Buchhandlungen und Organisationen zu virtuellen und Präsenzveranstaltungen. Die American Library Association veröffentlicht am 6. Oktober eine Liste der 150 am meisten herausgeforderten Bücher von 1990 bis 2025, und zahlreiche Partner bieten Toolkits, Lesungen, Filmvorführungen und politische Aktionshinweise an.

Warum das wichtig ist

Für Buchhandlungen und Bibliotheken bietet die Woche eine Gelegenheit, Lesefreiheit zu thematisieren, Sichtbarkeit für bedrohte Titel zu schaffen und das Publikum aktiv einzubinden. Für Verlage und Autoren ist die Kampagne eine Plattform, um Gegenöffentlichkeit zu organisieren und politische Debatten über Buchzugang zu beeinflussen.

Wie es einzuordnen ist

Banned Books Week 2026 (4.–10. Oktober) bündelt Aktivitäten zahlreicher Organisationen, darunter die ALA, PEN und lokale Bibliotheken, die mit Veranstaltungen, Toolkits und Aktionen auf Bücherzensur und politische Auseinandersetzungen aufmerksam machen. Die PW-Übersicht listet Angebote für Bibliotheken, Buchhandlungen, Lehrkräfte und Aktivisten auf und verweist auf Maßnahmen wie Ausstellung, Read-ins, Toolkits und politische Aktionsaufrufe. Die Initiative knüpft an eine erhöhte Zahl von Herausforderungen und die aktuelle PEN‑Berichterstattung an.