Amnesty ruft zur Solidarität während der Banned Books Week
Amnesty International fordert laut Publishers Weekly Solidarität während der Banned Books Week, um gegen Buchverbote und für Zugang zu Literatur zu mobilisieren.
Autor: Dr. Hans-Peter Luippold
Quelle: Publishers WeeklyLesezeit rund 2 Minuten
Die Nachricht
Amnesty International hat laut einem Bericht in Publishers Weekly zur Solidarität während der Banned Books Week aufgerufen. Die Organisation stellt die Aktionswoche als Anlass, gegen Buchverbote und für freien Zugang zu Literatur einzutreten.
Warum das wichtig ist
Das Thema betrifft Bibliotheken, Verlage und den Buchhandel unmittelbar, weil Buchverbote die Verfügbarkeit von Titeln und die Arbeitsbedingungen in Bibliotheken beeinflussen können. Eine internationale Menschenrechtsorganisation als Partner erhöht die öffentliche Aufmerksamkeit für Schutzmaßnahmen gegen Zensur.
Wie es einzuordnen ist
Amnesty International ruft zum gemeinsamen Einsatz gegen Buchverbote auf und stellt die Banned Books Week als Aktionszeitraum in den Mittelpunkt. Die Organisation verbindet damit Menschenrechtsarbeit mit dem Schutz der Meinungs- und Publikationsfreiheit und wendet sich sowohl an Bürgerinnen und Bürger als auch an Institutionen wie Bibliotheken. Offene Fragen betreffen Umfang und konkrete Maßnahmen der Kampagne sowie mögliche Partner in der Buchbranche.