Walker‑Books‑CEO fordert Prozesse gegen Zensur auf FBF
Auf einem FBF‑Panel forderte die CEO von Walker Books feste Abläufe zum Umgang mit Zensur und verwies auf eine grenzüberschreitende Koordination von Verbänden und Bibliotheken.
Autor: Dr. Hans-Peter Luippold
Quelle: The BooksellerLesezeit rund 2 Minuten
Die Nachricht
Belinda Ioni Rasmussen, CEO von Walker Books, sagte auf einem Panel der Frankfurter Buchmesse am 8. Oktober, dass es wichtig sei, Prozesse zum Umgang mit Zensurvorfällen einzuführen. Sie nannte das Fehlen klarer Abläufe in Großbritannien als Problem und kündigte an, dass eine Gruppe von Verbänden und Organisationen an einer Antwort arbeite; Details sollen später bekanntgegeben werden.
Warum das wichtig ist
Klare Prozesse geben Buchhändlerinnen, Bibliotheken und Schulen einen Leitfaden für den Umgang mit Beschwerden und schützen Mitarbeitende an der Frontlinie. Für Verlage und Autorinnen kann eine koordinierte Reaktion verhindern, dass Einzelfälle durch Social Media oder Politik eskalieren.
Wie es einzuordnen ist
Die Diskussion über Zensur in der Kinder- und Jugendbuchbranche wurde auf einem Panel der Frankfurter Buchmesse geführt. Vertreterinnen und Vertreter von Verlagen, Universitäten und Bibliotheken wiesen auf die Notwendigkeit gemeinsamer Antworten und konkreter Abläufe hin, um auf Anfragen und Beschwerden reagieren zu können.