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Unabhängige Buchhändler:innen kritisieren Benachteiligung in offenem Brief

Eine Burscheider Buchhandlung und 25 Kolleg:innen wenden sich per offenem Brief an Verlage und Vertrieb und beklagen Benachteiligung des unabhängigen Buchhandels.

Autor: Dr. Hans-Peter Luippold

Quelle: BörsenblattLesezeit rund 2 Minuten

Die Nachricht

Wenige Tage vor Beginn der Woche unabhängiger Buchhandlungen hat die Buchhandlung Ute Hentschel in Burscheid zusammen mit 25 Kolleg:innen einen offenen Brief an Verleger:innen und Vertriebsverantwortliche veröffentlicht, der dem Börsenblatt vorliegt. In dem Schreiben wird eine zunehmende Benachteiligung des unabhängigen Buchhandels beklagt.

Warum das wichtig ist

Der offene Brief macht auf mögliche strukturelle Nachteile für unabhängige Buchhandlungen aufmerksam, die Auswirkungen auf Sortiment, Verfügbarkeit und Wettbewerbsbedingungen haben können. Für Verlage und den Vertrieb ist die Beschwerde relevant, weil sie Beziehungen und Konditionen zu kleinen Händlern betrifft.

Wie es einzuordnen ist

Wenige Tage vor Beginn der Woche unabhängiger Buchhandlungen veröffentlichten die Inhaberinnen einer Buchhandlung in Burscheid und 25 Kolleg:innen einen offenen Brief, um auf Benachteiligungen gegenüber dem unabhängigen Buchhandel aufmerksam zu machen. Der Brief wurde über Social Media verbreitet und dem Börsenblatt vorgelegt. Offene Fragen betreffen konkrete Forderungen an Verlage und den Umfang bereits bestehender Vertragsprobleme.