Selim Özdogan: Familiengeschichte und Kindheitserinnerung in Köln
Selim Özdogans Ihr kriegt uns hier nicht raus schildert das Aufwachsen eines Jungen in einer kurdisch-alevitischen Familie im Köln der frühen 1980er Jahre und wurde am 29. September 2026 bei Deutschlandfunk Kultur rezensiert.
Autor: Dr. Hans-Peter Luippold
Quelle: Deutschlandfunk – BüchermarktLesezeit rund 2 Minuten
Die Nachricht
Selim Özdogan erzählt in Ihr kriegt uns hier nicht raus die Geschichte einer kurdisch-alevitischen Familie im Köln der frühen 1980er Jahre, mit dem Sohn Baran als zentraler Figur. Deutschlandfunk Kultur besprach das Buch als atmosphärischen Roman über Fremdheit, Nähe, Gewalt und kindliche Wahrnehmung.
Warum das wichtig ist
Romane, die Migrationsgeschichten und familiäre Erfahrungen verhandeln, sind für Verlage und Buchhandel wichtig, weil sie literarische Diversität und Marktsegmente bedienen. Für Leserinnen und Leser bieten solche Texte Zugänge zu bislang wenig sichtbaren Lebensrealitäten und unterstützen kulturelle Verständigung.
Wie es einzuordnen ist
Selim Özdogans Buch zeichnet ein Familienbild einer kurdisch-alevitischen Familie im Köln der frühen 1980er Jahre, mit dem Sohn Baran im Mittelpunkt; die Besprechung erschien am 29. September 2026 bei Deutschlandfunk Kultur. Solche Romane tragen zur Sichtbarkeit migrantischer Lebensgeschichten in der deutschsprachigen Literatur bei und können Diskussionen über Erinnerung, Integration und soziale Lage anregen. Offene Fragen sind, wie das Buch von unterschiedlichen Leserkreisen und im Schulkontext aufgegriffen wird.