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Michel Foucault: Nachlasswerk ‚Die Hermaphroditen‘ sorgt für Aufsehen

Ein aus Michel Foucaults Nachlass veröffentlichtes Manuskript mit dem Titel ‚Die Hermaphroditen‘ wird in der FAZ als inhaltlich so kraftvoll wie seine bekannten Werke beschrieben.

Autor: Dr. Hans-Peter Luippold

Quelle: FAZ – FeuilletonLesezeit rund 2 Minuten

Die Nachricht

Ein aus dem Nachlass veröffentlichtes Manuskript Michel Foucaults mit dem Titel ‚Die Hermaphroditen‘ wird als genauso wirkungsmächtig beschrieben wie seine zu Lebzeiten erschienenen Texte. Die FAZ-Feuilletonschilderung hebt die ‚Sprengkraft‘ des Nachlasswerks hervor.

Warum das wichtig ist

Für Verlage und Wissenschaft bedeutet ein bislang unveröffentlichtes Foucault-Manuskript wissenschaftliches und verlegerisches Interesse sowie potenzielle Nachfrage. Buchhandel und Übersetzerinnen müssen mit möglicher erhöhter Aufmerksamkeit rechnen, da ein neues Foucault-Werk Debatten über Geschlecht und Theorie anfachen kann.

Wie es einzuordnen ist

Das nachgelassene Manuskript reiht sich in Foucaults Werk ein und könnte Debatten über Geschlecht und Erkenntnistheorie neu anstoßen. Offen bleibt, wie der Text ediert wurde, welche Verlagspraxis bei der Veröffentlichung angewandt wurde und wie Fachwelt und Publikum das Werk im Vergleich zu seinen zu Lebzeiten publizierten Texten bewerten. Rezeption und mögliche Übersetzungen werden die Verbreitung und den Einfluss bestimmen.