Dan Conway: Veröffentlichen bleibt ein Akt des Mutes
Der CEO der U.K. Publishers Association betont zum 130. Jubiläum die Bedeutung der Freiheit zu publizieren und warnt vor SLAPP‑Klagen, die Autoren und Verlage bedrohen können.
Autor: Dr. Hans-Peter Luippold
Quelle: Publishers WeeklyLesezeit rund 2 Minuten
Die Nachricht
Dan Conway, CEO der U.K. Publishers Association, fordert anlässlich des 130. Jubiläums den Schutz der Freiheit zu publizieren und warnt vor Strategic Lawsuits Against Public Participation (SLAPPs), die Autoren und Verlage einschüchtern können; er verweist auf Fälle rund um das Buch Putin’s People und auf Anti‑SLAPP‑Initiativen im britischen Parlament.
Warum das wichtig ist
Die Stellungnahme macht deutlich, dass rechtliche Risiken wie SLAPPs direkte Folgen für Verlage, Autorinnen und Autoren sowie den öffentlichen Informationszugang haben können. Für Rechtsabteilungen, Verleger und Autorenagentur bedeutet dies erhöhte Aufmerksamkeit bei Risikobewertung, Versicherungen und juristischer Vorbereitung.
Gesetzgeberische Initiativen gegen SLAPPs, wie im Vereinigten Königreich diskutiert, sind für die Branche wichtig, weil sie die rechtliche Spielwiese und die Verteidigungsfähigkeit von Verlagen gegenüber einklagenden Akteuren verändern könnten.
Wie es einzuordnen ist
Der Text ist ein Beitrag des CEO der U.K. Publishers Association anlässlich des 130. Jubiläums der Vereinigung; er argumentiert für die Bedeutung der Veröffentlichungs‑ und Meinungsfreiheit und benennt SLAPPs als aktuell besonders bedrohliches Problem. Er verweist auf konkrete Fälle (Catherine Beltons Putin’s People) und laufende parlamentarische Initiativen im Vereinigten Königreich gegen SLAPP‑Klagen.