Börsenverein veröffentlicht „Frankfurter Appell“ an die EU zur Regulierung von KI
Der Börsenverein startet mit dem ‚Frankfurter Appell‘ an die EU in die Messewoche und fordert Regulierung von KI, weil abnehmende Lesekompetenz und unzureichende Regeln die Branche alarmieren.
Autor: Dr. Hans-Peter Luippold
Quelle: BuchMarktLesezeit rund 2 Minuten
Die Nachricht
Zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse hat der Börsenverein des Deutschen Buchhandels den ‚Frankfurter Appell‘ an die EU veröffentlicht, der eine Regulierung Künstlicher Intelligenz fordert. Der Vorsteher Sebastian Guggolz betont, dass abnehmende Lesekompetenz und unzureichend regulierte KI die Buchbranche beunruhigen.
Warum das wichtig ist
Der Appell zielt auf politische Rahmenbedingungen, die Auswirkungen auf Urheberrecht, Verlagswesen und Vermittlung von Lesekompetenz haben können. Für Buchhandel und Verlage geht es um den Schutz literarischer Inhalte, faire Bedingungen gegenüber KI-Anwendungen und umgebenen Bildungsfragen.
Wie es einzuordnen ist
Der Börsenverein veröffentlicht zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse den ‚Frankfurter Appell‘, der an die EU zur Regulierung von Künstlicher Intelligenz richtet. Anlass sind Sorgen über abnehmende Lesekompetenz und eine unzureichend regulierte KI, die diese Lücke ausnutze. Offen bleibt, welche konkreten Forderungen der Appell enthält und wie Politik und EU darauf reagieren werden; für den Buchhandel steht der Schutz geistiger Arbeit und Leskompetenz im Mittelpunkt.