Börsenverein: Buchmarkt während der Pandemie — Nachfrage hoch, Handel unter Druck
Der Börsenverein konstatiert laut Pressemitteilung starke Nachfrage und gleichzeitig eine belastende Lage für den Buchhandel und fordert Konzepte zur Belebung der Innenstädte.
Autor: Dr. Hans-Peter Luippold
Quelle: Börsenverein – WirtschaftszahlenLesezeit rund 2 Minuten
Die Nachricht
Der Börsenverein veröffentlichte eine Pressemitteilung mit dem Titel „The book market during the pandemic“, in der starke Nachfrage demgegenüber eine herausfordernde Situation für den Buchhandel gestellt wird und ein Aufruf zu Konzepten zur Belebung der Innenstädte enthalten ist. Weitere Details zur Untersuchung und konkrete Handlungsempfehlungen nennt der Pressetext nach Titelangabe.
Warum das wichtig ist
Die Feststellung starker Nachfrage bei gleichzeitigen Belastungen des Handels ist relevant für Verlage, Buchhändler und Kulturpolitiker, weil sie Handlungsbedarf bei Sortiment, Logistik und stadtplanerischer Unterstützung signalisiert. Ein Appell zur Revitalisierung der Innenstädte betrifft die Rahmenbedingungen, unter denen stationäre Buchhandlungen arbeiten und sich positionieren müssen.
Wie es einzuordnen ist
Die Pressemitteilung des Börsenvereins fasst Entwicklungen des Buchmarkts während der Corona-Pandemie zusammen und benennt Folgen für den stationären und den digitalen Handel. Sie ordnet die beobachtete Nachfrage und die Belastungen für Buchhandlungen in den größeren Zusammenhang von Stadtentwicklung und Innenstadtrevitalisierung ein. Offen bleibt, welche konkreten Maßnahmen der Verband vorschlägt und wie staatliche oder kommunale Akteure darauf reagieren werden.